Moderne Wohnformen
Moderne Wohnformen
Aufgabe 1. Schauen Sie sich die Fotos unten und den Titel des Textes an. Was bedeutet Smart Home? Worum könnte es im Text gehen? Diskutieren Sie zusammen.
2. die Fernsteuerung
3. die Automatisierung
4. der Datenschutz
5. die Barrierefreiheit
6. der Sprachassistent
A Dass ein Gerät selbstständig, also ohne menschlichen Befehl, handelt
B Eine Software, die Sprachbefehle erkennt und ausführt
C Der sparsame und zielgerichtete Einsatz von Strom, Wasser oder Wärme
D Der Schutz persönlicher Daten vor unbefugtem Zugriff
E Die Möglichkeit, Geräte von unterwegs (z. B. vom Büro oder Urlaub aus) zu bedienen.
F Beschaffenheit, die den Zugang zu etw. ohne Hindernisse ermöglicht und es dadurch für Menschen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen ohne fremde Hilfe erreichbar und nutzbar macht
Aufgabe 3. Überfliegen Sie den Text und beantworten Sie die Fragen unten.
Smart Home
Smart Home – kaum ein Thema könnte zeitgemäßer sein. Deutschlandweit gibt es heute bereits um die 10 Millionen Smart Home-Haushalte – Tendenz steigend. Wer an ein Smart Home denkt, erinnert sich eventuell an Filme aus den 90er und frühen 2000er Jahren, in denen Smart Homes als komplett vernetzte Häuser mit eigener KI beschrieben werden. Dem Haus wird ein Befehl gegeben und diesen erfüllt es.
Mit dem Begriff Smart Home bezeichnet man ein automatisiertes, „intelligentes“ Zuhause. Im Smart Home können intelligente Geräte sich sogar miteinander vernetzen und kommunizieren. Dies umfasst unter anderem die Beleuchtung, Heizung, Türöffner, Jalousien, Alarmanlage und Gartenbewässerung in privaten Häusern, Betrieben usw. Sie können mit einem Touchpad, Tablet-PC, Smartphone oder einer Smartwatch zentral oder dezentral gesteuert werden. Bestimmte Abläufe können sogar vollautomatisch ablaufen, sodass zum Beispiel die Jalousien herunterfahren, wenn die Sonne stark scheint, sich die Heizung einschaltet, wenn die Rauminnentemperatur unter 20 Grad Celsius fällt oder man in Abwesenheit gewarnt wird, wenn zu Hause unbefugt Fenster oder Türen geöffnet werden.
Smarte Geräte bringen Komfort, erhöhen die Wohnqualität, sorgen für mehr Sicherheit. Wie schön wäre es, wenn das eigene Zuhause die lästigen Haushaltspflichten übernehmen würde? Automatisierte und intelligente Spülmaschinen und Waschmaschinen können über einem Smartphone gesteuert werden, um die lästigen Kontrollen zu vermeiden. Smart Home Systeme helfen auch dabei, Energie zu sparen. Statt die Heizungsanlage den ganzen Tag in normalem Betrieb laufen zu lassen, reicht es, wenn die Raumtemperatur durch die intelligente Steuerung eine Stunde vor Ankunft von der Arbeit und Schule hochgefahren wird. Dabei verringern sich auch die Kosten. Experten nennen diese vernetzte Struktur von Alltagsgegenständen Internet der Dinge.
Smart Living ist auch für kranke oder ältere Menschen und diejenigen, die alleine leben, interessant. Sie können so gesundheitlich überwacht werden, damit sie sich sicher und betreut fühlen. Zum Beispiel kann ein „intelligenter“ Badezimmerspiegel sie jeden Morgen daran erinnern, ihre Medikamente einzunehmen. Oder der Fußboden im Haus ist mit einem Notfallsystem ausgerüstet. Es benachrichtigt bei einem Sturz automatisch den Notdienst, Verwandte oder einen Pflegedienst. Der Fachbegriff für diese smarte Technologie lautet Ambient Assisted Living (AAL).
Die häufigsten Risiken im Smart Home sind technische Defekte. Für Neubeschaffung von Multi-Media- und smarten Geräten, die durch Wasserrohrbruch, Feuer oder Blitz beschädigt werden, braucht man viel Geld. Laut Gerätehersteller sind smarte Geräte für jeden, auch ohne technische Vorkenntnisse, geeignet. Die smarten Geräte werden jedoch immer komplexer. Ein kleiner Bedienungsfehler kann schon zu Sicherheitsrisiken und Schäden in Geräten führen. Es besteht auch das Risiko, dass Eingriffe in die Privatsphäre, zum Beispiel durch Hacker, stattfinden. Viele smarte Geräte sind mit unsicheren Herstellerpasswörtern („1234“, „0000“, „admin“) ausgestattet. Cyberkriminelle können mit Schadsoftware in Smart Home-Systeme eindringen und sich Zugriff auf sämtliche Geräte im Heimnetz verschaffen.
Trotz aller Nachteile erfreuen sich Smart Homes wachsender Beliebtheit. Viele wollen ihr Zuhause in Zukunft mit intelligenten Geräten energiesparend ausstatten und mithilfe von Apps bequem und sicher steuern.
- Was sind smarte Geräte?
- Wozu werden sie verwendet?
- Welche Vor - und Nachteile haben sie?
Aufgabe 4. Lesen Sie den Text und kreuzen Sie, ob die Aussagen richtig, falsch oder im Text nicht vorgekommen sind.
Die vernetzten und mit KI gestützten Häuser sind erstmals in den 90-er und 2000-er auf dem Bildschirm in Erscheinung getreten.
Der Begriff Smart Home gilt nur für private Haushalte.
Die intelligenten Geräte warnen sofort den Besitzer, wenn in seiner Abwesenheit unerlaubt Türen geöffnet werden, weil sie automatisch verstehen, dass ins Haus ein Dritter eingedrungen ist.
Dank automatisierten Haushaltsgeräten könnte man die anstrengenden Pflichten loswerden.
Die Raumtemperatur wird von vernetzten Geräten erst dann erhöht, wenn die Bewohner bereits zu Hause sind.
Auch Singles können vom intelligenten Zuhause betreut werden.
Ambient Assisted Living kann gesundheitlichen Risiken vorbeugen und sogar das Leben von Älteren retten.
Viele können es sich nicht leisten, smarte Geräte nach einem Schaden erneut zu kaufen.
Mittlerweile sind intelligente Geräte leicht zu bedienen, sodass sogar Menschen ohne Fachwissen sie problemlos nutzen können.
Benutzt man das Passwort „admin“, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Cyberkriminelle Smart Home-Systeme angreifen.
Würden Sie sagen, dass ein Smart Home den Alltag wirklich erleichtert – oder macht es das Leben eher komplizierter?
Haben Sie selbst Erfahrungen mit smarten Geräten? Wenn ja, welche positiven oder negativen Erfahrungen haben Sie gemacht?
Ist ein Smart Home Ihrer Meinung nach ein Luxusgut oder wird es in Zukunft selbstverständlich sein?
Berichten Sie über:
Drei positive Überraschungen – Was funktioniert besser als erwartet?
Zwei lustige oder ärgerliche Pannen – Was ist schiefgegangen?
Eine Veränderung Ihres Alltags – Was machen Sie heute anders als früher?
Einen Wunsch an die Hersteller – Was sollte verbessert werden?


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